Dass es das Christkind gibt, steht außer Frage.
Viel interessanter ist, wie es arbeitet.
Denn vieles davon kommt uns im Business erstaunlich bekannt vor.
Die eigentliche Frage ist daher eine andere:
Warum arbeitet es so erstaunlich ähnlich wie eine Interim Manager:in?
Wenn man den Dezember einmal mit etwas Abstand betrachtet, wird klar:
Das Christkind kommt nicht zufällig. Es kommt gezielt. Mit klarer Mission.
Und mit einem erstaunlich hohen Erwartungsdruck und langen Projektlisten (=Wunschzettel).
Kurz da – aber genau dann, wenn es zählt
Das Christkind ist nicht dauerhaft präsent. Es übernimmt keinen Ganzjahresbetrieb.
Es kommt für einen begrenzten Zeitraum – aber genau dann, wenn es darauf ankommt.
Genau das ist auch der Kern von Interim Management.
Zeitlich begrenzt. Inhaltlich klar. Mit Verantwortung ab dem ersten Tag.
Kein langes Einleben. Kein Abwarten. Sondern Fokus auf das, was jetzt notwendig ist.
Viele Erwartungen, wenig Geduld
Rund um Weihnachten gibt es viele Wünsche. Manche realistisch. Manche ambitioniert.
Manche widersprechen einander. Manche unrealistisch.
Im Unternehmen ist das nicht anders. Unterschiedliche Stakeholder. Verschiedene Interessen. Und oft der Wunsch, dass bitte alles sofort funktioniert und umgesetzt wird.
Interim Management bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld. Zwischen Strategie und operativem Alltag.Zwischen Führung, Team und Eigentümer:innen. Zwischen Tempo und Nachhaltigkeit.
Nicht alles lässt sich gleichzeitig erfüllen. Aber vieles lässt sich ordnen.
Klare Aufgaben statt großer Versprechen
Das Christkind verspricht keine perfekte Welt. Keine Vision für die nächsten zehn Jahre.
Es bringt das, was jetzt gebraucht wird, oder vermeintlich gebraucht wird.
Auch im Interim Management geht es selten um große Worte. Sondern um konkrete Aufgaben: Strukturen stabilisieren. Verantwortlichkeiten klären.
Entscheidungen treffen, wo andere zögern. Themen abschließen, die zu lange offen waren.
Nicht glamourös. Aber notwendig.
Umsetzung schlägt Magie
Zu Weihnachten geht es nicht um große Ankündigungen. Sondern darum, dass am Ende etwas da ist, das funktioniert und Freude macht.
Im Interim Management ist es ähnlich: Analyse und Erfahrung sind wichtig.
Aber am Ende zählt die Umsetzung. Dinge in Bewegung bringen. Entlastung schaffen.
Und dafür sorgen, dass der Alltag wieder tragfähig wird.
Nicht magisch. Aber wirksam.
Präsenz ohne große Bühne
Wenn das Christkind gute Arbeit macht, spricht kaum jemand darüber.
Interim Manager:innen kennen das. Wenn alles läuft, tritt man in den Hintergrund.
Zurück bleibt eine Organisation, die stabiler ist als davor. Teams mit mehr Orientierung.
Und Strukturen, die tragen. So soll es sein.
So verstehen wir unsere Arbeit.
Pragmatisch. Verantwortlich.
Und mit dem Ziel, Organisationen nachhaltig zu stärken.
Ein paar Worte zum Jahresende
Zum Abschluss dieses Jahres möchten wir uns bedanken.
Für Ihr Vertrauen. Für Ihre Offenheit – auch in herausfordernden Situationen.
Und für die gemeinsame Arbeit an Lösungen, die bleiben.
Wir wünschen Ihnen ruhige Feiertage, Zeit zum Durchatmen
und einen guten Start in das neue Jahr.
Und falls Sie sich im neuen Jahr fragen,
ob das jetzt Magie ist oder doch Interim Management:
Das Christkind übernimmt im Dezember. Den Rest des Jahres übernehmen wir.
Frohe Weihnachten 🎄und alles Gute für 2025.